Neben unserer Tätigkeit im gesamten Rechtsgebiet des Arbeitsrechts beraten und vertreten wir im Speziellen auf dem Gebiet des öffentlichen Dienstrechtes. Bei Angestellten und Arbeitgebern im öffentlichen Dienst (öD) gelten im Vergleich zum "normalen" Arbeitsrecht viele abweichende Besonderheiten.
Unsere Beratungsleistung umfasst exemplarisch:

  • Begründung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Möglichkeiten der Vertragsgestaltung
  • Moderne Vergütungsregelungen
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
  • Arbeitszeitrecht
  • Teilzeit, Altersteilzeit
  • Befristung
  • Eingruppierung
  • Überleitung in den TVöD
  • Personalvertretungsrecht
  • Sozialversicherungsrecht
  • Zusatzversorgung im öD
  • Restrukturierung und Privatisierung
  • Betriebsübergang
  • Berufsgruppenbezogene Regelungen
  • Besonderheiten des kirchlichen Dienstes

Weiterhin finden Sie hier Informationen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Dieses Gesetz, richtig angewandt, kann Diskriminierungen sowie Mobbing bei der Arbeitsanbahnung, während des Arbeitsverhältnisses usw. verhindern. Neben Informationen zu den Bereichen

  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Aktuelle Rechtsprechung zum AGG
  • Weiterführende Informationen

schulen wir Sie direkt in Ihrem Unternehmen oder in unseren Räumlichkeiten zum rechtssicheren Umgang mit dem AGG. Für weitere Informationen klicken Sie nachfolgend bitte auf "Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen".

Bitte klicken Sie unten jeweils auf "Weiterlesen", um den gesamten Text lesen und ggf. drucken zu können. 

Freiwillig Krankenversicherte müssen auf eine Versorgungsleistung aus einer vom Arbeitgeber abgeschlossenen Lebensversicherung in der Leistungsphase Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, obwohl die Kapitalleistung an den Versicherten nicht ausgezahlt wird. Zusätzlich muss der Versicherte auf eine daraus finanzierte Sofortrente Beiträge entrichten.

Ein Krankenpfleger war in Vollzeit mit einem Bruttomonatsgehalt von 2.400 Euro beschäftigt. Aus dieser Position heraus bewarb er sich auf die Stellenanzeige einer ärztlichen Gemeinschaftspraxis, in der eine "Arzthelferin mit mehrjähriger Berufserfahrung" gesucht wurde. Die Vollzeitstelle war mit 1.300 Euro dotiert.

Unternehmen werden zukünftig in vielfacher Weise mit diesem Gesetz in die Pflicht genommen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gilt für jedes Unternehmen, das heute schon Mitarbeiter hat oder Mitarbeiter einstellen möchte.

Der Dritte Senat des BAG sah es als rechtmäßig an, dass die Versorgungsordnung vorsieht, dass die monatliche Altersrente für jedes Dienstjahr 0,8 Prozent, höchstens aber 20 Prozent des letzten Arbeitsentgelts beträgt.

Eine unzulässige Diskriminierung wegen des Alters hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in den aufsteigenden Lebensaltersstufen des Vergütungssystems des BAT gesehen.

Das AGG gilt trotz der in § 2 Abs. 2 Satz 2 enthaltenen Verweisung auf das Betriebsrentengesetz auch für die betriebliche Altersversorgung, soweit das Betriebsrentenrecht nicht vorrangige Sonderregelungen enthält.